ZONTA SAYS NO.

Zonta sagt Nein zu Gewalt gegen Frauen.

 

 

Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist eine der allgegenwärtigen Menschenrechtsverletzungen weltweit. Sie kennt keine nationalen oder kulturellen Schranken und betrifft Millionen Frauen und Mädchen sowohl in Friedenszeiten als auch in bewaffneten Konflikten. Sie beinhaltet körperliche und sexuelle Gewalt, sowie gesundheitsschädliche Handlungen wie Vergewaltigung, Genitalbeschneidung und Menschenhandel.

Gewalt gegen Frauen und Mädchen bedroht Länder, hemmt den ökonomischen Fortschritt und hält Frauen davon ab, einen Beitrag für ihre Gemeinschaft zu leisten oder ein besseres Leben für sich und ihre Familien zu gestalten.

„Zonta sagt NEIN zu Gewalt gegen Frauen“ ist eine Kampagne von Zonta International um das Bewusstsein zu schärfen und Aktionen zu veranlassen, die das Ende der Gewalt gegen Frauen weltweit zum Ziel haben.

Die Kampagne, die im November 2012 begann, weist als Besonderheit das Engagement der Zonta Clubs und Distrikte zur Prävention und dem Beenden von Gewalt gegen Frauen in ihren lokalen Bereichen aus. Sie unterstreicht gleichzeitig die fortgesetzten Anstrengungen von Zonta International mittels der ZISVAW Projekte und der Partnerschaft zur UN und ihren Organisationen die Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu beenden.

Während der 16 Aktionstage, vom 25. November bis zum 10. Dezember, lädt die „Zonta says NO-Kampagne“ alle Zonta Clubs und Distrikte zum Mitmachen ein und bittet darum, andere an neuen oder fortgesetzten Aktionen zur Beendigung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen teilhaben zu lassen.    


Unsere Aktionen


2018 -  Orange your City am 24.11. 2018 in Wismar

 

„Zonta International sagt Nein zu Gewalt gegen Frauen“ sagte die Präsidentin des ZC Wismar, Anne-Katrin Reiher, anlässlich der Aktion Zonta says NO am Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen, „denn die Ausübung der Gewalt ist eine grobe Verletzung ihrer Menschenrechte.“

Am Abend vor Beginn der Antigewalttage leuchtete das Rathaus Wismar für einige Stunden orange.

„Orange your City“ ist eine internationale Aktion von UN Women, die Gewalt gegen Mädchen und Frauen anprangert.

Das orange Anstrahlen des Wismarer Rathauses signalisierte deutlich sichtbar den Aufruf „Nein zu Gewalt gegen Frauen und Mädchen“ gemeinsam getragen durch die Gleichstellungsbeauftragte Petra Steffan, Vertreter/-innen der Stadt Wismar und dem Zonta Club Wismar.

Frau Engel von der Kreismusikschule unterstützte rhythmisch die Aktion durch den Einsatz von Klanghölzern. So haben die vielen Teilnehmer/innen nicht nur optisch sondern auch akustisch auf die Problematik aufmerksam gemacht.

Die Kampagne „16 Days of Activism Against Gender-Based Violence“ wurde 1991 vom Women’s Global Leadership Institute ins Leben gerufen. Sie beginnt jedes Jahr am 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen, und endet am 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte. 2016 startete die Aktion „Färbe die Welt orange: Hilf uns, Gewalt gegen Mädchen und Frauen zu beenden“. Während dieser Zeit finden weltweit unterschiedliche Veranstaltungen statt. Gebäude und Wahrzeichen werden rund um die Erde in Orange getaucht, 2016 unter anderem das Rathaus in New York City, die Gebäude der Europäischen Zentralbank in Frankfurt und das der Europäischen Kommission in Brüssel.

 

Unterstützt wurde die Aktion durch Städtebauförderungsmittel aus dem Verfügungsfonds des Programms "Soziale Stadt".


Fachberatungsstelle für Betroffene von Menschenhandel und Zwangsverheiratung

 

Zwangsprostitution und Menschenhandel sind inzwischen auch in Deutschland eine feste Größe im kriminellen Milieu. Betroffen sind überwiegend Frauen und Mädchen aus verschiedensten Herkunftsländern, die durch physische und psychische Gewalt körperlich ausgebeutet werden. Das Konzept der Fachberatungsstelle wurde im Jahr 2012 um das Gebiet der Zwangsverheiratung erweitert.

 

Die Fachberatungsstelle ZORA ist eine landesweit tätige Beratungsstelle, die speziell Opfern von Menschenhandel und Zwangsprostitution Beratung und Unterstützung anbietet und im Bedarfsfall auch eine anonyme Schutzwohnung bereithält, in der das Opfer vorübergehend untergebracht werden kann.

 

Der Zonta Club unterstützt die psychosoziale Betreuung und Unterstützung von Betroffenen für Dinge außerhalb des Haushaltsplanes mit 500 € im Jahr 2018.


2017 - Zonta Club Wismar sagt Nein zu Gewalt gegen Frauen, denn die Ausübung der Gewalt ist eine grobe Verletzung ihrer Menschenrechte.

 

Mit unserer ZONTA-says-NO Aktion, einem Lichterkreis, haben wir am Donnerstag, den 30. November 2017 auf dem Rudolf-Karstadt-Platz in der Innenstadt Wismars auf die Situation von Frauen und Mädchen aufmerksam gemacht. Wir wollen von Gewalt betroffenen Frauen und Mädchen ermutigen, ihre Rechte wahrzunehmen und sich zur Wehr zu setzen, Beratungsstellen aufzusuchen und Hilfe anzunehmen.

Wir stehen hier gemeinsam, um ein Zeichen zu setzen, ein Zeichen gegen Gewalt gegen Frauen und gegen jegliche Gewalt.

Dies tun wir im Rahmen der Antigewalttage, die am letzten Wochenende begonnen haben  -  Tage an denen Menschen auf der ganzen Welt daran erinnern, dass Gewalt – körperliche und seelische – für viele Menschen auf unserer Erde leider immer noch Alltag ist.

Viele Menschen, insbesondere Frauen und Mädchen sind weltweit Opfer von Gewalt, besonders in Kriegsgebieten oder in Krisenregionen.

Krieg und instabile gesellschaftliche Verhältnisse führen zu Aggressionen – die Leidtragenden sind sehr oft die zivile Bevölkerung, besonders Frauen, Kinder, Andersdenkende und anders Lebende.

Aber nicht nur in Kriegsgebieten fernab von uns, auch in zivilisierten, demokratischen Gesellschaften und mitten unter uns in Deutschland, in Wismar leiden Menschen und besonders Frauen unter Gewalt.

Dagegen wollen wir aufstehen !

Gemeinsam Zeichen setzen !

Der ZONTA Club Wismar sagt mit allen friedlichen Menschen gemeinsam: Nein zu Gewalt gegen Frauen und Mädchen !

Die Augen offen halten und nicht wegschauen !

In der Dunkelheit ein Licht anzünden!


Übrigens....seit März 2017 ist der Zonta Club Wismar Mitglied des Landesfrauenrates Mecklenburg-Vorpommern und nimmt so auch Einfluss auf der politischen Ebene, wenn es um die Belange von Frauen geht.


2016 - Viele Menschen setzten mit uns ein Zeichen gegen Gewalt

 

Am Donnerstag, den 24.11.2016 um 16:30 Uhr flammten am Rudolf Karstadt Platz in Wismar für 15 Minuten viele Teelichter auf. Jedes Licht steht für die Aufforderung, jegliche Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu unterlassen.